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6 Schritte zum originellen Geschenk

Es gibt schon manchmal so Situationen, in denen man einfach nicht weiß, was man jemandem schenken soll. Ob es nun sei, weil derjenige gefühlt schon alles hat oder weil es sich generell um wen handelt, der einfach nur schwer zu beschenken ist, sei mal dahingestellt.

Im heutigen Ratgeber sehen wir uns einmal genauer an, was es eigentlich braucht, um das optimale Geschenk für jemanden zu finden.

Diejenigen, die nichts wollen

Zunächst einmal; es gibt immer wieder diesen einen Menschen, der sagt, dass er nichts möchte. Hier muss feinfühlig unterschieden werden, ob das nur so dahingesagt ist oder auch den Tatsachen entspricht. Denn wer ausdrücklich sagt, dass er nichts möchte und das auch so meint, ist nicht selten davon gekränkt, wenn er dann doch etwas bekommt. Das hat absolut nichts mit Undankbarkeit zu tun, sondern vielmehr dem Gefühl, dass die eigenen Wünsche übergangen werden. Aber wie kommt man zu den notwendigen Schritten bis zum originellen Geschenk?

Es gibt aber auch jene Personen, die selbst gar nicht wissen, was sie sich wünschen. Dann ist „nichts“ eine schnell dahingesagte Standardantwort und obwohl das so formuliert wurde, freuen sie sich trotzdem am Ende über eine kleine Aufmerksamkeit. Dem lässt sich ganz einfach durch Humor begegnen. Mittlerweile gibt es genügend Geschenke, die sich über das klassische „Nix“ gerne lustig machen. Leere Flaschen mit einem solchen Aufkleber oder ein Kartenspiel voller leerer Karten beispielsweise. Wer hier nicht extra Geld ausgeben möchte, kann natürlich auch einfach ein leeres (natürlich ausgewaschenes) Marmeladenglas mit schöner Schleife drum rum verschenken. Das sorgt auf jeden Fall für ein Schmunzeln!

Nicht auf das Geschlecht fixieren

Heutzutage sind klassische Geschlechterrollen natürlich vollkommen überholt. Entspannungssets für die Badewanne sind nicht mehr ausschließlich Frauen vorbehalten, genauso interessieren sich längst nicht mehr nur Männer für Fußball & Co.

Anstatt sich also am Geschlecht zu orientieren, muss der Beschenke natürlich als Person an sich betrachtet werden. Es braucht im Grunde nur wenige Schritte, um das perfekte Geschenk zu ermitteln.

Perfektes Geschenk ermitteln in 6 Schritten – so geht’s

Am besten nimmt man Stift und Zettel und beginnt, ein kleines Mindmap zu erstellen. In die Mitte kommt einfach ein Strichmännchen oder der Name des Beschenkten. Anschließend muss man sich folgende Fragen stellen und die Ergebnisse darauf notieren bzw. anschließend zu markieren:

  1. Was sind die Interessen desjenigen?
  2. Welche davon werden aktiv ausgeübt?
  3. Für welche davon braucht es Ausrüstung oder anderweitige Utensilien?
  4. Welche solcher Dinge könnten in der Sammlung des Beschenkten noch fehlen?
  5. Welche dieser Dinge wird derjenige wirklich brauchen?
  6. Ist das Geschenk im Budget?
    1. Wenn ja: Geschenk gefunden!
    2. Wenn nein: Weitergrübeln!

Wichtig ist dabei, dass man nicht nur an die offensichtlichen Dinge denkt. Ein starkes Interesse mit einer bestimmten Kultur kann auch mit Accessoires und Hilfsmitteln verbunden sein, die derjenige selbst noch gar nicht entdeckt hat. Hier ein paar Beispiele:

  • Der Beschenkte liebt die japanische Kultur, hat die dortige Küche aber bislang noch nicht ausprobiert. Optimale Geschenke wären daher zum Beispiel ein Gutschein für ein entsprechendes Restaurant oder – vielleicht sogar noch besser – ein Kochbuch mitsamt erster Kochausrüstung (und damit Essstäbchen, Reisschale usw.).
  • Tennis ist das große Hobby des Beschenkten. Da er aber über sämtliche Ausrüstung verfügt, ist es denkbar schwer, ihm hier noch ein Geschenk zu machen. Kennt er aber schon alle Tennisplätze oder vielleicht Wurftechniken, die es da gibt? Womöglich gibt es ein geeignetes Handbuch oder einen einschlägigen Stadtführer. Oder vielleicht lässt sich so etwas sogar selbst basteln!
  • Der Beschenkte liebt es, Dinge zu konstruieren. Wenn er eine klare Lieblingsmarke hat, so sollte man sich natürlich an dieser orientieren und ein Bastel-Kit suchen, das derjenige noch nicht besitzt. So macht es natürlich wenig Sinn, einem Liebhaber von Modellschiffen plötzlich einen Satz Klemmbausteine zu kaufen.